Hypnosepraxis aureus

Hypnose und Hypnosetherapie

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Sexuelle Störungen

Zur Zeit biete ich keine Sexualtherapie mehr an.
Bitte wenden Sie sich zwischenzeitlich an die Organisation profamilia, die Sie unter www.profamilia.de finden können. Vielen Dank
für Ihr Verständnis.

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Sexuelle Störungen sind sehr weit verbreitet und eine der häufigsten Gründe, warum insbesondere Männer eine Hypnosepraxis aufsuchen.

Niemand spricht gerne darüber und viele leiden im Stillen, obwohl es mit der Hypnosetherapie eine kompetente Hilfe gibt, die zu einem dauerhaften und erfüllten Sexualleben führen kann.

Nach dem ICD-10 (International Classification of Diseases) werden sexuelle Störungen wie folgt beschrieben:

„Eine Störung des sexuellen Verlangens, der sexuellen Erregung, der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Präferenz.“

Es gibt unzählige Varianten sexueller Störungen, die hier leider nicht umfänglich aufgeführt werden können. Deshalb finden Sie nachfolgend die Häufigsten, die zu einer Konsultation unserer Hypnosepraxis geführt haben.

Die häufigsten Störungen bei Frauen sind eine verminderte Lust auf sexuelle Kontakte und Orgasmusprobleme. Bei Männern dominieren Erektionsstörungen (Impotenz) und ein vorzeitiger Samenerguss.

 

Ablauf der sexuellen Erregung:

Hier wird ein klarer Phasenablauf beschrieben:

  • Erregungsphase
  • Plateauphase
  • Orgasmusphase
  • Entspannungsphase.

 

Diese Phasen laufen beim Mann relativ gleich und bei Frauen deutlich individueller ab. Dabei können sexuelle Störungen alle Phasen gleichermaßen betreffen.

Sexuelle Störungen Heilpraktiker

35 % der Frauen und 16 % der Männer leiden an Störungen der sexuellen Appetenz (Lust / Interesse). Störungen der sexuellen Erregung finden sich bei 30 % der verheirateten Frauen und 20 % der Männer. 1/3 der verheirateten Männer leidet unter einem vorzeitigem Samenerguss (Ejaculatio praecox).

Die Unterscheidung zwischen normalem und gestörtem Sexualverhalten ist oft schwer zu treffen.
Es stellt sich dabei immer die Frage, wer bestimmt, was normal ist.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Homosexualität:

In einer noch gar nicht so alten Version des ICD (International classification of diseases) wurde sie noch als Störung behandelt. Heute stellt man sich der Realität und nimmt die weite Verbreitung der Homosexualität als normal wahr.

In der Psychotherapie gilt grundsätzlich:

Für die Annahme einer sexuellen Störung ist insbesondere der individuelle Leidensdruck zu bewerten.

Die Ursachen sind sehr unterschiedlich:

  • Störungen in der kindlichen Entwicklung
  • Probleme in der Partnerschaft
  • Sorgen
  • Erziehungsfaktoren und gesellschaftliche Akzeptanz
  • ungünstige äußere Faktoren (Angst vor einer Schwangerschaft)
  • körperliche Erkrankungen (z.B. Diabetes mellitus)
  • und weitere

Wichtig ist vor einer hypnotherapeutischen Behandlung die Abklärung, ob organische Ursachen ausgeschlossen werden können. Suchen Sie dazu bitte Ihren Arzt auf.

 

Sexuelle Störungen der Frau:

Vaginismus:

Beim Vaginismus (oder auch Scheidenkrampf) handelt es sich um die krampfhafte, meist auch sehr schmerzhafte Kontraktion des Beckenbodens und der äußeren Vaginalmuskulatur der Frau, die beim Geschlechtsverkehr auftreten kann. Die betroffenen Frauen erleben den Geschlechtsverkehr deshalb als sehr belastend oder können ihn gar nicht mehr stattfinden lassen. Auch das Einführen eines Tampons oder eine gynäkologische Untersuchung kann starke Schmerzen verursachen.

Beim Vaginismus werden zwei Hauptformen unterschieden:

1) der primäre Vaginismus,
    der schon früh in der Pubertät, z.B. beim Einführen eines Tampons, auftritt

    und

2) der sekundäre Vaginismus,
    der nach einer Operation oder einer Geburt auftreten kann.

Diese sexuelle Störung kann aber auch psychisch bedingt sein und sich im Anschluss an die o.g. Umstände oder ohne jegliche nach außen erkennbare Veranlassung ergeben.

Wenn psychische Ursachen dafür anzunehmen sind, ist die Hypnosetherapie ein sehr probates und geeignetes Mittel, um der betroffenen Frau zu helfen.

Wenn Sie davon betroffen sind, scheuen Sie sich nicht, einen Vorbesprechungstermin auszumachen und in die Praxis zu kommen. Diese Form der sexuellen Störung ist sehr verbreitet und wurde häufig in der Hypnosepraxis „Aureus“ behandelt.

 

Frigidität:

Dieser Begriff steht für eine Reihe von sexuellen Störungen bei der Frau. In der Gesellschaft ist die Bezeichnung Frigidität noch sehr bekannt, allerdings im Wissenschaftsjargon kaum noch gebräuchlich.

Unter Frigidität versteht man im Allgemeinen ein geringes sexuelles Verlangen oder einen unzureichenden sexuellen Genuss. Davon ist jede dritte Frau mindestens einmal im Leben betroffen. Das muss nicht gleichbedeutend mit einer Erkrankung sein, sondern hängt davon ab, wie lang und vor allen Dingen wie belastend die Störungen der sexuellen Erregung oder der Orgasmusfähigkeit sind.

Diese beiden Störungen der weiblichen Sexualität werden auch als sexuelle Dysfunktion bezeichnet, die in grundsätzlich jeder Lebensphase auftreten können. Oft sind sie nur von vorübergehender Natur und dann in der Regel nicht behandlungsbedürftig. Kommt es aber immer öfter zur „berühmten Migräne“ am Abend und leidet die Partnerschaft darunter, ist die Inanspruchnahme eines Hypnose- oder Psychotherapeuten nur folgerichtig.

Auch hier steht immer erst die Abklärung organischer Ursachen im Vordergrund. Erst wenn sie ausgeschlossen werden können, ist eine Hypnose- bzw. Psychotherapie sinnvoll.

Das Vortäuschen von Lustgefühlen oder eines Orgasmus ist auf Dauer sicher der falsche Weg, um einer gegenseitigen Entfremdung in der Partnerschaft zu entgehen und den Partner „milde zu stimmen“.

Das Vermeiden sexueller Begegnungen oder das Vorschieben von Schmerzen führt auf Dauer nur zu Spannungen, die durch Unzulänglichkeits- und Minderwertigkeitsgefühle noch verstärkt werden und oft in Trennungen münden.

 

Sexuelle Störungen des Mannes:

Obwohl es auch beim Mann vielfältige sexuelle Störungen gibt, stehen besonders Erektionsstörungen im Vordergrund. Zwar meint fast jeder Betroffene, dass es nur ihm so geht, aber Tatsache ist, dass die Erektionsstörungen eine der häufigsten Gründe sind, warum Männer eine Hypnosepraxis aufsuchen.

Es gibt keinen Grund, sich dafür zu schämen.

Lassen Sie sich nicht von dieser Störung beherrschen, sondern suchen Sie kompetente Hilfe, um wieder Spaß am Sex zu haben.

Sofern organisch bedingte Ursachen, wie z.B. Diabetes mellitus, ausgeschlossen werden können, ist die Hypnose ein sehr geeignetes Mittel, um einer psychisch bedingten Erektionsstörung auf den Grund zu gehen und wieder ein erfülltes Sexualleben zu erlangen.

 

Sexuelle Störungen Heilpraktiker

Partnerschaftliche Beratung:

Grundsätzlich gilt, dass in einer Partnerschaft lebende Menschen bei sexuellen Störungen auch partnerschaftlich beraten werden sollten.

Scheuen Sie sich deshalb nicht, zusammen mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin in die Praxis zu kommen.

Die Behandlung sexueller Störungen ist Alltag in einer psychotherapeutischen oder hypnotherapeutischen Praxis und trifft dort entgegen Ihrer Erwartung nicht auf Verwunderung, sondern auf Verständnis.

Sie erreichen unsere Hypnose- und Heilpraktiker-Praxis in Oldenburg (Niedersachsen) leicht aus Bremen, Cloppenburg, Delmenhorst und Ostfriesland. Klicken Sie für eine Wegbeschreibung bitte hier.

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