Hypnosepraxis aureus

Hypnose und Hypnosetherapie

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Zwangsstörungen

Bei einer Zwangsstörung besteht der innere Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun (Zwangsgedanken/Zwangshandlungen).

Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos. Diese wiederholen sich stereotyp und der Versuch, sich ihnen zu widersetzen, führt zu großer Anspannung und Angst.

 

Zwangserkrankung Heilpraktiker

In Deutschland leiden ca. 2 % der Bevölkerung an Zwangsstörungen. Auffallend häufig sind Alleinstehende betroffen.

Um einen Krankheitswert zu erhalten, müssen die Symptome mindestens zwei Wochen anhalten und einen psychischen Leidensdruck hervorrufen. Die normale Ordnungsliebe fällt also nicht darunter.

 

Obwohl die Ursache in der Kindheit liegt, entstehen Zwänge selten in der Kindheit, sondern meist im jungen Erwachsenenalter. Oft chronifizieren sie langsam, da sich der Patient schämt, sich Dritten anzuvertrauen. Die Suizidgefahr ist bei Zwängen recht groß, da sie oft mit Depressionen einhergeht.

 

Der ICD-10-Katalog (International Classification of Diseases) unterscheidet grundsätzlich:

 

Zwangsgedanken:

Diese werden wiederum in Zwangsbefürchtungen, Zwangsimpulsen und dem Grübelzwang unterschieden:

Bei Zwangsbefürchtungen stellen sich die Patienten ständig bestimmte Katastrophen vor.

Bei Zwangsimpulsen verspüren die Patienten den Impuls Dinge zu tun oder zu sagen, die im krassen Widerspruch zu ihrem Wertesystem stehen. Eine Handlung wird also noch nicht begangen. Meist versuchen die Patienten mit bestimmten Ritualen gegen die Angst anzukämpfen (z.B. mithilfe eines Abzählzwangs).

Der Grübelzwang spricht für sich. Hier grübelt der Patient so stark über bestimmte Dinge, dass er kaum noch Entscheidungen treffen kann.

 

Zwangshandlungen:

Hier die wichtigsten in Kurzform:

Waschzwang:

Der Patient wäscht sich z.B. die Hände 100mal am Tag nach einem ganz bestimmten Ritual.

Der Zwang kann sich auch auf Gegenstände beziehen (z.B. Abduschen der eingekauften Lebensmittel). Der Patient fühlt sich ständig verseucht und kontaminiert.

Kontrollzwang:

Bestimmte Tätigkeiten werden ständig wiederholt und kontrolliert (z.B. wird 20mal kontrolliert, ob der Herd auch aus ist). Wasch- und Kontrollzwänge sind die häufigsten Zwänge.

Ordnungszwang:

Handlungsabläufe und Gegenstände werden in ein starres Ordnungsschema eingeordnet. Häufig sind Kleidungsstücke und Schreibtischutensilien Gegenstand des Ordnungszwanges.

Wiederholungszwänge:

Bei diesem Zwang werden Handlungen, Worte, Sätze oder Zahlen ständig in ritualisierter Form wiederholt.

Zwangserkrankung Heilpraktiker

Sie dienen der „Abwehr“ bestimmter Katastrophen und sind oft mit Zwangsbefürchtungen und -impulsen vergesellschaftet.

In 70 % der Fälle liegen Zwangsgedanken und Zwangshandlungen zusammen vor.

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Zwangserkrankung Heilpraktiker

 
Zwangserkrankung Heilpraktiker

Waschzwang

Wasch- und Kontrollzwänge sind die häufigsten Zwänge

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