Zahnarztangst – so werden Sie die Angst vor dem Zahnarzt los

Die Zahnarztangst endlich überwinden

Feuchte Hände, Schweißausbrüche, starke Nervosität – haben Sie diese körperlichen Symptome schon, wenn es nur darum geht, in der Zahnarztpraxis anzurufen? Dann leiden Sie eventuell unter einer Dentalphobie und sind auf der Suche nach Hilfe.

Die meisten Menschen kennen wohl das unangenehme Gefühl, das mit einem Besuch beim Zahnarzt verbunden ist. Dennoch überwinden sie sich und setzen sich auf den gefürchteten Zahnarztstuhl, gehen regelmäßig zur Vorsorge und lassen sich bei Problemen behandeln. Bei einem Teil der Patienten führt dieses Unwohlsein jedoch dazu, dass sie den Zahnarzt konsequent meiden. Selbst wenn Zähne absterben, sie starke Schmerzen haben und der Kiefer vereitert ist, gehen sie nicht zum Arzt. Das kann zu schweren gesundheitlichen und sozialen Problemen führen.

Einerseits können unbehandelte Erkrankungen des Kiefers und der Zähne zu schweren, weiteren Erkrankungen führen, im schlimmsten Fall sogar zu Herzproblemen. Andererseits sind schlechte Zähne im beruflichen Alltag ein großes Hindernis.

Die Dentalphobie darf sich nicht zu einer unüberwindlichen Hürde entwickeln, sonst wird die Zahnarztangst zu einer Erkrankung mit Eigendynamik.

Was sind die Ursachen für Zahnarztangst?

Die Ursachen für eine Zahnarztangst sind immer individuell und zudem nicht wissenschaftlich belegt. Häufig scheint die Dentalphobie jedoch von einem traumatischen Erlebnis ausgelöst worden zu sein, und auch eine negative Prägung in der Kindheit trägt ihren Teil dazu bei. Eltern mit Zahnarztangst, die adaptiert wird, schmerzhafte Behandlungen und wenig sensible Zahnärzte bilden gemeinsam ein Konglomerat aus Ursachen, das später mühsam wieder aufgelöst werden muss.

Patienten mit Zahnarztangst bzw. Dentalphobie müssen meist erst einen langen Leidensweg hinter sich bringen, bevor sie den passenden Zahnarzt mit der entsprechenden Erfahrung und andere, effektive Hilfsmittel finden.

Bekommen Sie beim Anblick von diesem Stuhl auch schon feutchte Hände und aufkeimende Panik? Dann leiden Sie eventuell auch unter Dentalphobie (Foto: StockSnap/Pixabay).
Bekommen Sie beim Anblick von diesem Stuhl auch schon feutchte Hände und aufkeimende Panik? Dann leiden Sie eventuell auch unter Dentalphobie (Foto: StockSnap/Pixabay).

Wie viele Menschen sind eigentlich von Dentalphobie betroffen?

Wer unter einer starken Zahnarztangst leidet, denkt leicht, er sei mit diesem quälenden Problem allein. Natürlich, eine Dentalphobie ist nichts, worüber man sich gern unterhält, und selbst bei einem unaufschiebbaren Zahnarztbesuch versucht man, sich keine Blöße zu geben. Man geht jedoch davon aus, dass rund 20 % aller Patienten immer Angst vor der Dentalbehandlung haben, und sehr viel mehr sich vor einer anstehenden Wurzelbehandlung fürchten. Niemand muss also meinen, er ist mit diesem Problem allein – es betrifft viel mehr Menschen, als man denken würde. Vielleicht sogar den Nachbarn oder den Kollegen, mit dem man das Thema nie besprechen würde!

Darum ist die Zahnarztangst eigentlich ganz natürlich

Der Mund ist ein sehr intimer Bereich des Menschen. Wir kontrollieren instinktiv genau, was diesen Bereich passieren darf. Theoretisch können wir über den Mund tödlich vergiftet werden, uns aber auch schmerzhaft verbrennen. Der Mundraum ist mit zahlreichen Schleimhäuten ausgestattet, die empfindlich auf Stimulation reagieren. Wir sind im Mund besonders verletzlich. Gemeinsam mit dem Geruchssinn zählt zudem der Geschmackssinn zu den besonders wichtigen Sinnen.

Wenn wir also den Mund öffnen, damit der Zahnarzt mit seinen spitzen Geräten alle Bereiche darin gut erreichen kann, dann fühlen wir uns aus gutem Grund hilflos und ausgeliefert. Eigentlich würden wir das freiwillig nie tun. Allein daran zu denken, löst bei jedem Menschen Unwohlsein und auch eine gewisse Angst aus, doch bei einigen ist das Gefühl so stark, dass sie die Situation mit aller Macht vermeiden. Sie gehen einfach nicht mehr zum Zahnarzt. Dann befinden sie sich in einem Teufelskreis, in einer Abwärtsspirale, die im schlimmsten Fall zu Schmerzmittelmissbrauch, Organschäden und sozialer Ausgrenzung führen kann. Lassen Sie sich helfen, bevor es soweit kommt.

Gepflegte Zähne gehören zu einem erfolgreichen Menschen

In der Öffentlichkeit wird ein Bild von Zähnen gezeichnet, das nicht normal oder natürlich ist und uns dennoch alle beeinflusst. Alle Stars und Sternchen haben sehr weiße Zähne, die meistens nicht echt, sondern Kronen oder mindestens gebleicht sind. Darüber spricht jedoch niemand, und doch haben wir täglich das Bild perfekter, weißer Zähne vor Augen, von denen sich unsere eigenen meist deutlich unterscheiden. Glaubt man dann noch der Werbung, ist es ganz einfach „kraftvoll zuzubeißen“ und „blendend weiße Zähne“ in kürzester Zeit zu bekommen – man muss einfach nur die richtigen Produkte kaufen. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings auch, dass jeder, der keine geraden und weißen Zähne hat, einfach selbst schuld daran ist.

Können Sie ein Vorstellungsgespräch wirklich erfolgreich hinter sich bringen, wenn Sie es kaum wagen, offen und breit zu lächeln? Ein offenes Lächeln gehört zu einer offenen Persönlichkeit und kann wesentlich zu Ihrem Erfolg beitragen, ob im privaten oder beruflichen Bereich. Umgekehrt machen Ihnen schlechte Zähne das Leben schwer, und wenn sie keine perfekte Ernährung und auch Zahnpflege haben, werden Sie irgendwann Zahnprobleme bekommen.

Vor allem, wenn Sie nicht zu den regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt gehen und kleine Problemchen wie etwas Karies sich zu großen Problemen wie einem absterbenden Zahn auswachsen können. Je größer das Problem, umso kostenintensiver die Lösung. Wer nicht regelmäßig zur Kontrolle geht, bekommt von der Krankenkasse auch nur sehr geringe Zuschüsse zum nötigen Zahnersatz.

Ein Zahnarzt, der einfühlsam mit seinen Patienten spricht und erklärt, wie er ihn behandeln möchte, ist eine gute Basis für Angstpatienten (Foto: oswaldoruiz/Pixabay).
Ein Zahnarzt, der einfühlsam mit seinen Patienten spricht und erklärt, wie er ihn behandeln möchte, ist eine gute Basis für Angstpatienten (Foto: oswaldoruiz/Pixabay).

Die Scham vor dem Arzt ist unbegründet

Eigentlich möchte man niemandem seine Zähne zeigen, auch nicht dem Arzt. Man hat Angst, er können einen verurteilen, bewerten, beschämen. Diese Sorge ist unbegründet! Zahnärzte haben kein Interesse daran, jemanden bloßzustellen oder eine Bewertung abzugeben – sie machen einfach nur ihren Job. Gerade, wer sich an einen Dentisten wendet, der sich auf die Behandlung von Angstpatienten spezialisiert hat, muss sich über solche Dinge keine Gedanken machen.

Heute arbeiten die meisten Ärzte schmerzfrei, sie können Betäubungen verabreichen und durch Hilfsmittel wie Lachgas die Anspannung lindern. Doch wie kann man es schaffen, die Zahnarztangst endlich zu überwinden?

Die Zahnarztangst überwinden

Zunächst einmal muss man eine normale Zahnarztangst von einer echten Phobie unterscheiden. Dafür körperliche Symptome heranzuziehen, ist wenig aussagekräftig, denn die meisten von uns schwitzen, spüren ihr Herz im Hals oder beginnen zu zittern, wenn es um den Besuch beim Zahnarzt geht. Man spürt eine innere Blockade, eine Grenze, die man manchmal nur mit Mühe überwinden kann.

Hinter dieser Mauer wartet der Zahnarztstuhl. Wer eine Phobie hat, schafft es nicht, die Blockade zu überwinden, selbst wenn er es will. In solchen Fällen kann die Hypnose helfen; aber auch eine Verhaltenstherapie kann eine ideale Lösung sein.
In unserer Praxis erleichtern wir jedoch auch Menschen das Leben, die „nur“ unter einer normalen Zahnarztangst leiden.

Dafür müssen wir weder den Auslöser der Angst kennen noch den Patienten von etwas „überzeugen“ – wir arbeiten direkt mit dem Unterbewusstsein, lösen dort vorhandene Blockaden auf und löschen dadurch die Zahnarztangst. Das kann bei allen Schweregraden von Zahnarztangst funktionieren.

Rufen Sie uns an: 0441 – 40 88 455

Wir sind Montags bis Freitags von 09:00 bis 18:00 Uhr persönlich für Sie da.

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Dann schreiben Sie uns oder rufen uns direkt an:

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